Folge 003: Bin ich schuld? Schuldgefühle als Mama
Shownotes
Schuldgefühle können sehr belastend sein. Viele Mütter stellen sich immer wieder die gleichen Fragen: Habe ich etwas falsch gemacht? Bin ich schuld daran, dass es meinem Kind so schlecht geht?
In dieser Folge geht es darum, warum diese Gedanken entstehen und weshalb wir als Mütter oft die Verantwortung bei uns selbst suchen. Du erfährst, warum wir gedanklich häufig in der Vergangenheit hängen bleiben und warum uns diese Selbstvorwürfe so viel Kraft kosten.
Außerdem spreche ich darüber, warum psychische Erkrankungen meist nicht auf eine einzelne Ursache zurückzuführen sind und weshalb es wichtig ist, den Blick nach vorne zu richten.
Ein zentraler Gedanke dieser Folge: Du kannst die Vergangenheit nicht ändern – aber du kannst lernen, liebevoller mit dir selbst umzugehen.
Am Ende geht es auch darum, dich selbst nicht aus dem Blick zu verlieren und zu erkennen, was du jeden Tag leistest.
Du bist da. Du gibst dein Bestes. Und das zählt. Wenn du dich gerade in einer ähnlichen Situation befindest und dir Unterstützung wünschst, kannst du dir gerne ein kostenloses Erstgespräch mit mir buchen.
Transkript anzeigen
00:00:04: Hallo liebe Mamas!
00:00:06: Willkommen bei Ganzheitlich Stark, dem Podcast für mütter psychisch erkrankter Kinder die sich wieder mehr Energie, Vitalität und Lebensfreude in ihrem Alltag wünschen.
00:00:18: Ich bin Diana frei – selbst Mama eines psychisch Erkrankten Kindes.
00:00:24: ich weiß aus eigener Erfahrung wie herausfordernd kräftezehrend und einsam dieser Weg sein kann Und wir überwältigen sich vieles anfühlt.
00:00:34: In diesem Podcast geht es darum zu informieren, aufzuklären und Verständnis zu schaffen.
00:00:40: Für dein Kind für eure Situation und vor allem für dich!
00:00:44: Du bekommst hier Impulse Orientierung und ganzheitliche Ansätze die dich körperlich emotional und mental stärken damit du nicht nur funktionierst sondern Schritt-für-Schritt wieder in deine Kraft zurückfindest.
00:00:58: schön dass du hier bist.
00:01:03: das Thema der Folge drei Es Schuldgefühle und die Frage habe ich etwas falsch gemacht.
00:01:10: Viele Mütter stellen sich in dieser Situation irgendwann die gleiche Frage, habe ich was falsch gemacht?
00:01:17: Bin ich schuld an der Erkrankung meines Kindes?
00:01:20: Bin Ich schuld daran dass es eben so schlecht geht?
00:01:23: gerade bei psychischen Erkrankungen suchen viele Müttern die Schuld zuerst bei sich selbst.
00:01:29: man beginnt die Vergangenheit zu durchdenken Man analysiert Situationen und stellt sich immer wieder die Frage nach dem Warum.
00:01:37: War ich zu streng mit meinem Kind?
00:01:40: War ich zunachgebig, war nicht genug für mein Kind da oder habe vielleicht etwas übersehen?
00:01:47: Diese Gedanken können einen dauerhaft begleiten – und sie sind eine enorme Belastung!
00:01:53: Denn mit diesen Fragen kommt sofort der schlechte Gewissen.
00:01:57: Und diese schlechte gewissen führt oft dazu dass man als Mutter noch mehr versucht zu tun.
00:02:03: Noch mehr zu helfen, noch mehr zu kontrollieren und mehr zu unterstützen.
00:02:09: Weil man glaubt, man sei verantwortlich!
00:02:12: Und dieses Gefühl auszuhalten ist unglaublich schwer.
00:02:15: Doch warum entstehen diese Schuldgefühle überhaupt?
00:02:18: Weil wir uns als Eltern verantwortliche fühlen für unsere Kinder.
00:02:23: Besonders als Mutter hat man oft das Gefühl, das eigene Kind beschützen zu müssen.
00:02:28: Auch von außen wird uns häufig vermittelt, dass Eltern dafür sorgen müssen, dass es ihren Kindern gut geht.
00:02:35: Wenn ein Kind psychisch leidet sucht man deshalb automatisch nach einer Erklärung.
00:02:41: Man versucht herauszufinden wo die Ursache liegt.
00:02:44: Doch genau das ist bei psychischen Erkrankungen oft sehr schwierig.
00:02:48: Bei eine Erkältigung ist meist klar, man hat sich angesteckt, man ist krank und nach ein paar Tagen wird es wieder besser.
00:02:57: Bei Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen ist das anders.
00:03:01: Sie sind oft nicht greifbar, nach außen ist vieles nicht sofort sichtbar.
00:03:07: und genau das macht es für uns als Mütter aber auch für die betroffenen Kinder so schwierig Denn psychische Erkrankungen entstehen in den meisten Fällen nicht durch einen einzigen Auslöser.
00:03:19: Es spielen oft viele verschiedene Faktoren zusammen.
00:03:23: In der Regulationsmedizin spricht man zum Beispiel von den acht Faktoren, die grundsätzlich an Krankheiten beteiligt sein können.
00:03:32: Dazu gehören unter anderem Stress, genetische Veranlagungen, Belastungen durch Umweltfaktoren oder auch Nährstoffmängel.
00:03:41: Auch unverarbeitete Erlebnisse und emotionale Belastung können eine Rolle spielen – oft liegen die Ursachen sehr tief!
00:03:49: Manchmal sogar im Unterbewusstsein, und sind für uns gar nicht bewusst zugänglich.
00:03:54: Das bedeutet aber auch es ist in den meisten Fällen nicht eine einzelne Entscheidung oder ein Einzelnes Ereignis das zu solch einer Erkrankung führt.
00:04:04: Viele Mütter drehen sich mit ihren Gedanken trotzdem immer wieder im Kreis.
00:04:08: sie hängen gedanklich in der Vergangenheit fest.
00:04:11: Sie suchen nach Situationen oder Entscheidungen die vielleicht anders hätten laufen können.
00:04:17: Doch diese Gedanken kosten unglaublich viel Kraft und sie verändern nichts an der Situation, so wie sie heute ist.
00:04:26: Die Vergangenheit können wir nicht mehr ändern – was wir aber verändern können, ist der Blick nach vorne.
00:04:32: Es geht darum mit der Situation zu gut für möglich umzugehen Mit dem Wissen das wir heute haben Und es geht auch darum dass du als Mutter dich selbst nicht aus den Blick verlierst Sondern schaust.
00:04:46: Was tut mir gut?
00:04:47: Was gibt mir Kraft und was hilft mir stabil zu bleiben?
00:04:51: Denn du darfst nicht vergessen, was du jeden Tag leistest.
00:04:55: Du bist für dein Kind da!
00:04:57: Du hältst Gefühle aus die dich innerlich manchmal fast zerreißen.
00:05:02: Du siehst deinen Kind leiden und bist trotzdem jeden Tag an seiner Seite Und gleichzeitig musst du darauf achten dass du selbst nicht daran zerbricht.
00:05:12: Auch das ist eine enorme Leistung Und eines ist deshalb ganz wichtig.
00:05:18: Du hast dein Bestes gegeben und du gibst dein Bestest jeden Tag!
00:05:23: Du kannst dein Kind unmöglich vor allem schützen, aber du bist da – und du bleibst da.
00:05:29: Und das ist für dein Kind unglaublich wertvoll.
00:05:32: Schuldgefühle bringen dich nicht weiter.
00:05:35: Sie helfen weder dir noch deinem Kind.
00:05:38: Aber dass du an seiner Seite bleibste mit Liebe, Geduld und Stärke.
00:05:43: Das
00:05:43: hilft.".
00:05:44: Und das zeigt auch, wie stark du als Mama wirklich bist.
00:05:48: Danke, dass Du heute dabei warst!
00:05:51: Wenn Du Dir persönliche Unterstützung wünscht findest Du in den Show-Notes den Link zu einem kostenlosen Erstgespräch.
00:05:58: Dort schauen wir gemeinsam auf Deine Situation klären Deine Fragen und finden heraus, wie ich Dich auf Deinem Weg gezielt unterstützen kann.
00:06:08: Ich freue mich wenn Du auch in der nächsten Folge von Ganzheitlich
00:06:12: Stark
00:06:12: wieder dabei bist.
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